5G-Innovationsprogramm des Bundes: Zentrum für Digitale Entwicklung mit 3 Projekten dabei

Nach der Versteigerung der 5G-Lizenzen durch die Bundesnetzagentur erfolgte die bundesweite Ausschreibung des 5G-Innovationsprogramms, um Projektideen zur Anwendung der 5G-Technologie zu entwickeln und diese konkret in Kommunen und Regionen zu erproben. Bei insgesamt 138  eingegangenen Förderanträgen wurden 50 Anträge positiv bewilligt mit maximal je 100.000€ Förderung.

„Es freut uns für unsere Kunden, die uns hier das Vertrauen für die strategische Begleitung ausgesprochen haben, dass unsere beiden eigenen Anträge bewilligt wurden und wir zudem bei einem weiteren Antrag als Projektpartner einen wichtigen Beitrag erbringen dürfen“, freut sich ZDE-Geschäftsführer Rudi Feil über den 100%-Erfolg. „Somit wird das ZDE bei 3 von 50 Projekten bundesweit mitarbeiten, 2 davon auch komplett koordinieren und die Bewerbung für die folgende Umsetzungsphase betreuen.“

Ob autonome Transportmittelsteuerung als Schritt zur Optimierung logistischer Arbeitsschritte im Landkreis Heidenheim, Konzeption und Aufbau einer Bürgerplattform mittels computergestützter Erweiterung der Realität in Schwäbisch Gmünd oder dem Aufbau eines Verkehrsmanagementsystems in der Stadt Aalen: ein leistungsfähiges 5G-Netz ist die Grundlage zur Nutzung dieser Anwendungen.

Das ZDE wird in enger Kooperation mit GEO DATA und weiteren Netzwerkpartnern insbesondere die grundlegende Kompetenz des Netzausbaus und der technischen Planung einbringen, um gemeinsam passgenaue und doch übertragbare Konzepte zur Anwendung der 5G-Technologie zu entwickeln. Allen Projekten liegt ein Ineinandergreifen der verschiedenen Netze zu Grunde, von der Glasfaser über den Mobilfunk mit 5G bis zur Sensortechnik – also die Konvergenz der Telekommunikations- und Datennetze.

„Ich bin davon überzeugt, dass eine fehlende Konvergenz der Netze HEUTE der Hemmschuh für die digitale Zukunft MORGEN sein kann. Das werden wir in unseren Projekten vermeiden“, zeichnet Wolfgang Weiß die strategische Richtung in den anstehenden Projekten aber auch als grundlegende Maßgabe vor. Mit der „Konvergenten Netzplanung“ für Kommunen und Regionen bietet man diese umfassende Planung als Standard für die Netze der Zukunft an.

Wirtschaftsförderer Michael Setzen (2.v.r.) nimmt den bewilligten Antrag für den Landkreis Heidenheim entgegen.